| Theater 2012
Hansjoggeli der Erbvetter
von Simon Gfeller
nach einer Erzählung von Jeremias Gotthelf
Regie: Hans Muheim |
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Zum Inhalt
Bauer Hansjoggeli, der in seinen alten Tagen ruhigen Gewissens den Tod
erwartet, wird von seinen Patenkindern liebevoll umsorgt. Während Bäbeli
auf dem „Nidläbodä“ dem Haushalt vorsteht, schaut Hans im Stall zum
Rechten. Rechtschaffen und treu verwalten sie das Heimet des wohlhabenden
Hansjoggeli.
Doch da sind auch noch die „lieben“ Verwandten, die sich beim gutherzigen
Erbvetter einschleichen wollen. Denn schliesslich möchte jeder gerne erben
und sich, wenn möglich schon vor dem Ableben von Hansjoggeli, sein
Scherflein nach Hause holen. So erlebt dieser trotzt oder eben wegen
seines Wohlstands alles andere als einen geruhsamen Lebensabend. In seinem
Testament aber wird er seinen Lieben gedenken.
Jeremias Gotthelf (mit bürgerlichem Namen Albert Bitzius) lebte 1797-1854.
Er hat seine Geschichten nicht einfach erfunden. Vielmehr hat er sie
seinen „Schäfchen“, denen er in Lützelflüh im Emmental als Pfarrer und
Schulmeister vorstand, abgeschaut. So kommt es, dass wir auch heute noch
über uns schmunzeln und lachen können, wenn uns der grosse Schweizer
Dichter den Spiegel hinhält.
Hans Muheim, Regisseur |
Ort und Zeit
Ort: In der Wohnstube auf dem „Nidläbodä“
Zeit: Um die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts
1. Akt Samstagnachmittag im Frühling
2. Akt Sonntagnachmittag im September
3. Akt Werktagvormittag im Oktober
4. Akt Drei Tage später
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